Unterstellungen verbieten sich

Pater Engelbert Recktenwald schreibt auf seinem Portal zum „Streit über den päpstlichen Amtsverzicht“:

Das Mindeste, was man von jedem anständigen Katholiken erwarten kann, ist, dass er die Erklärung Papst Benedikts XVI. über die Motive seiner Entscheidung ernst nimmt. Und dann verbietet sich jede Unterstellung anderer Motive wie etwa mangelndes Gottvertrauen oder Flucht vor dem Kreuz. Papst Benedikt hat es bei seinem Vorgänger und bei sich selber erlebt, dass die Öffentlichkeit bei allem zur Schau getragenen Verständnis für das Alter dennoch die volle Einsatzbereitschaft des Papstes erwartet und unbarmherzig urteilt und verurteilt, sobald sie ein vorgebliches Versäumnis entdeckt.

Dem möchte ich mich vollumfänglich anschließen, wie auch dem ganzen Artikel! (vom 15. Februar, ggf. scrollen)

[UPDATE: Der Artikel P. Recktenwalds wurde wegen des großen Zuspruchs nun direkt verlinkt, und zwar hier.

Über clamormeus

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2 Antworten zu Unterstellungen verbieten sich

  1. Gerd schreibt:

    Auch ich stimme Recktenwald innhaltlich zu. Momentan ist es für mich unerträglich im Radio, dem Fernsehen oder den Printmedien irgendetwas über Papst Benedikt überhaupt nur zu überfliegen geschweige denn zu lesen. Es ist wie eine Seuche und die geistliche Pest wie über unsern Papst berichtet wird. Rühmliche Ausnahme wie immer, die Tagespost, die aber eh nur ein geringster Teil der Katholiken wahrnimmt oder von ihrer Existenz weiß. Für mich persönlich steht es felsenfest: Der Papst weiß genau was er tut und er tut es zum richtigen Zeitpunkt. Punkt. Amen!
    Das musste mal raus. Nix für ungut.

    • clamormeus schreibt:

      Verstehe ich bestens.
      Das bösartige, stilfreie, anmaßende teils irrationale und bildungsferne „Gescheitert!“- Geschwalle in Presse und Glotze war zu erwarten, obwohl es auch da anscheinend immer noch ein Tiefdeck mehr unter dem Niveau – Null Spiegel gibt, das man nicht mehr für möglich hält; auch seitens des Berufslaientums. Ich hab’s mir dann auch nach zwei Sätzen nicht weiter angetan, und mich an die namentlich bekannten Ausnahmen gehalten.
      Aber daß nun einige „Superfromme“ erneut den Schulterschluß üben, indem sie entweder die Begründung des Papstes anzweifeln („man hat ihn gezwungen“), ihn als „Fahnenflüchtigen“ hinzustellen und als quasi Verräter des Amtes zu diffamieren, der einen irreversiblen Präzedenzfall schaffe, ist ebenso schäbig wie doof.

      Stimme zu: er wußte was und wann er es tat. Und auch das, wie so vieles in diesem Pontifikat, war groß!

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