Unfaßbar – wir sehen und hören ihn hier nie wieder

Das mächtige Vollgeläut  der Petersdomglocken hat der ab 20 Uhr emeritierte Papst bei seinem Abflug aus dem Vatikan heute schon gehört. Daher zum Gruße diese Glocken, deren Klang ihm aus seiner Zeit als Erzbischof von München und Freising  vertraut ist und die  real heute wohl eher nicht läuten werden. [UPDATE: haben sie anscheinend doch, nach dem was man so läuten hört]

Danke von Herzen und leb wohl, Heiliger Vater! Mehr Worte finde ich heute nicht.

„Das und nichts anderes ist das Ziel der Kirche: die Rettung der Seelen, jeder einzelnen Seele.“ Papst Benedikt XVI.

Über clamormeus

Männlich (ohne Disclaimer). In Kürze mehr (ohne Gewähr).
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Tagesgedanken abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Unfaßbar – wir sehen und hören ihn hier nie wieder

  1. Clara Franz schreibt:

    Ein Wirrwarr an Gefühlen galt es in den vergangenen Tagen seit dem 11. Februar zu bewältigen.
    Ungläubiges Staunen, ein nicht Wahrhabenwollen, Schock, Traurigkeit, bange Sorge um die Zukunft der Kirche und des Papsttums, das sich Verlassenfühlen und doch auch das Verständnis für diesen Schritt.
    Alles war irgendwie so unwirklich.
    Dennoch, in seinen letzten Stunden als amtierender Papst hat Benedikt uns doch auch Mut gemacht und so wollen wir die Herausforderung annehmen, in die uns die neue Situation nun gestellt hat.
    Allerdings, der Abschied vom Vatikan unter Glockengeläut, der Flug zum Sommersitz, die Ankunft in Castel Gandolfo und die kleine Abschiedsrede des Noch-Papstes ließen dann doch meine Augen sehr feucht werden.
    Die Einmaligkeit und Einzigartigkeit des 28. Februar war überdeutlich zu spüren.
    Jeder muss dies alles für sich selbst erst einmal verarbeiten.
    Dafür braucht es Zeit und die wollen wir uns geben.
    Papst Benedikt emer. geht mit dem heutigen Tag in die Stille!
    Tun wir es ihm einfach nach! Wenigstens für eine Weile!

  2. clamormeus schreibt:

    @Clara Franz
    Danke für den Kommentar!
    Ich fand es gestern anfangs fast unwirklich, rational war ja klar, was geschieht, aber die Bildsprache war erschütternd, es war, als würde der Papst ins Exil oder in ein Versteck geflogen, wie ein König vor anrückenden feindlichen Kräften. Erst als er auf dem Balkon in Castel Gandolfo stand und sich nach dem Segen undrehte und verschwand, war mir ganz klar, was das bedeutet, daß er sich uns nie wieder zeigen, nie wieder zu uns sprechen wird. Tröstlich ist, daß er dennoch noch da ist und uns sein Gebet erhalten beibt und die Liebe so vieler ihm weiter zuströmt und er dabei nun un der Stille verschont ist von den Anfeindungen, besonders aus den deutschsprachigen Ländern. Und stimmt schon, das stille Gebet, das Betrachten und Erwägen wird niemandem schaden;-)

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s