Vox populi – neues special zum neuen Papst!

von clamormeuspress Boulevard

Die innerkatholischen Wellen schlagen hoch, nichts Ungewöhnliches bei einem neuen Pontifikat. Wir erinnern uns an das Jahr 2005: Papst waren wir. Der aber sollte je nach Sichtweise ein inquisitorischer Panzerkardinal, der eiskalten Kurie rauhes Gesicht oder eben doch ein räuberziviler Megamodernist im Mozettafell sein. Und alles kam anders. Warum also sollte es bei Papst Franziskus jetzt anders sein?

Keinne Bange: Clamormeuspress Boulevard verzichtet auf tiefschürfende Erörterungen und stellt Ihnen in einer losen Serie authentische Stimmen aus dem Unterhaltungssektor und der Literatur vor, die sich schon viele Jahre vor der Amtseinführung vorausschauend zum neuen Papst äußerten. In unserer losen Serie stellen wir Ihnen jeweils zwei konträre Positionen vor, die vorab widerspiegelten. wie unterschiedlich auch auf dieses neue Pontifikat heute atemlos spontan reagiert wird. Viel Spaß und schlechte Unterhaltung wünscht Ihnen unsere Redaktion!

Beginnen wollen wir hiermit:. Im Clip wird die schöne alte Familientradtion gezeigt, gesellschaftliche Ereignisse im Familenthing zu diskutieren, wobei jedes Mitglied erstmal seine Ansicht singend am Piano zum besten gibt. Hier war gerade Doris Day an der Reihe. Der kleine Junge im Bild trägt eine Kluft, deren Kragen durchaus an einen Kollar denken läßt, und so nehmen wir einfach mal an, daß er die Mama fragte, ober er denn jetzt noch Priester werden könne. Doris Day vertritt in der Antwort eine abgeklärt vernünftige wenn auch etwas saturierte bürgerlich – konservative milieukirchliche Position: Es kommt wie’s kommt.

Ganz anders der Vorabkommentar der jungen Nena. Sie wußte schon damals: die Zeit ist reif für zärtliche Nächstenliebe und dafür bedarf es Wagemut. Man achte darauf, wie sich die überlieferte Tradition schon zu Beginn aus dem Bild trollt! Und der Bettler spielt dann zwar auch keine aktive Rolle mehr, aber nehmen wir einfach an, das Ständchen sei ihm gewidmet. Nena steht also für eine eher enthusiastisch charismatische Position, nimmt aus Sand gebaute Schlösser dabei nicht nur in Kauf, sondern macht sie zum Programm. Die frische Mahnung Papst Franziskus genau davor, hätte sie damals wohl eher nicht bremsen können.

Ihre Meinung ist gefragt – diskutieren Sie mit!

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