Vergelt’s Gott, Ihr wunderbaren Hirten!

In seiner heutigen Predigt bei der Chrysammesse stellte Papst Franziskus die Bedeutung der geweihten Priester  heraus und sagte an diese gewandt:

„Wenn wir in dieser Beziehung zu Gott und zu seinem Volk stehen und die Gnade durch uns hindurchfließt (….)dann sind wir Priester, Mittler zwischen Gott und den Menschen. Was ich hervorheben möchte ist, dass wir stets die Gnade wieder aufleben lassen müssen und in jeder Bitte, manchmal unangebracht, manchmal rein materiell oder sogar banal – aber das ist es nur scheinbar – den Wunsch unserer Leute, mit dem duftenden Öl gesalbt zu werden, intuitiv erfassen müssen, denn sie wissen, dass wir es besitzen. Intuitiv erfassen und erspüren, wie der Herr die von Hoffnung erfüllte Qual der unter Blutungen leidenden Frau spürte, als sie den Saum seines Mantels berührte“.

(Übersetzung: Armin Schwibach)

Ich möchte nun an diesem Hohen Donnerstag, der der Ursprung des von Jesus Christus gestifteten Weihepriestertums war, all jenen wunderbaren Priestern, denen ich begegnen durfte in den letzten Jahren von Herzen danken, von denen ich intuitiv wußte, daß sie dieses „duftende Öl“ besitzen und die mich überreich damit beschenkten. In ihren wunderbar zelebrierten Messen, in denen jede Eucharistie zu einer direkten Berührung mit Gott wurde, in der Beichte, in persönlichen Gesprächen, mit Trost, Hilfe und Ermutigung. Und die mir immer wieder den Schleier zwischen mir und dem Herrn von den Augen zogen und mich lehrten, wie man ihn würdiger verehrt. Die mich ganz unmittelbar begreifen ließen, welche Gnaden ihnen von Gott übertragen wurden, auf daß sie sie zum Wohl und Heil den ihnen anvertrauten Gläubigen weitergeben und die sich dafür, unter oft widrigen Umständen und Anfeindungen, aufopfern.

Ein freudiges, staunendes: Vergelt’s Gott! Meine Liebe, meine Dankbarkeit, mein Beistand ist Euch immer gewiß!

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2 Antworten zu Vergelt’s Gott, Ihr wunderbaren Hirten!

  1. Frischer Wind schreibt:

    Diesem schönen Dank schließe ich mich von ganzem Herzen an: Ein ewiges Vergelt’s Gott!

  2. Clara Franz schreibt:

    Ja, es gibt sie wirklich!
    Die Priester, die uns das Herz aufschließen und Glaubensfreude vermitteln.
    Dafür bin ich sehr dankbar!
    Aber leider gibt es auch andere – solche nämlich, die mich frustriert -ja, verärgert- zurücklassen.
    Ich denke da an einen ganz bestimmten, der es nicht lassen konnte, immer mal wieder Seitenhiebe gegenüber Rom zu verteilen. Es war zur Zeit des jetzt emer. Papst Benedikts.
    Ich bete stets für die Priester und ich tue es sehr gern.
    Für unseren Ortspfarrer bete ich mit ganzem Herzen, für den vorhin erwähnten nur aus Pflichtgefühl.
    Es tut mir leid, dass es so ist, aber ich will auch keine Liebe heucheln, die nicht in mir ist.
    Ich hoffe, noch zu lernen, wirklich unvoreingenommen und unterschiedslos für alle Priester zu beten und für ihren Dienst zu danken.

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