O-Töne: Die Ansprache Papst Benedikts zur Ökumene (Erfurt 2011)

Ab ca. 8′ 20“ das Eingehen auf die verbreitete falsche, man darf sagen verheerende Haltung, die Ökumene als quasi politisches Geschachere anzusehen, in dem utilaristisch um Kompromisse verhandelt wird. Bis heute scheinen viele unfähig oder nicht willens, trotz dieser Klarstellung den Satz Benedikts XVI. , er habe „keine ökumenischen Gastgeschenke im Gepäck“ zu begreifen. Eben jene Krämer, Funktionäre, Technokraten aber auch Sentimentalisten, die eine Einheit der Christen als Verhandlungssache und bürokratische Operation mißverstehen und die verschiedenen Glaubensidentitäten als eine Art verhandelbares Parteiprogramm, stellen Benedikts Pontifikat nach wie vor als „Eiszeit der Ökumene“ dar. Unter anderem die Orthodoxen und auch viele Katholiken und Protestanten, wissen es zum Glück besser.

[UPDATE: hier auch der Wortlaut jener Ansprache in Erfurt, in der sich Papst Benedikt über Luther äußerte]

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4 Antworten zu O-Töne: Die Ansprache Papst Benedikts zur Ökumene (Erfurt 2011)

  1. Cinderella01 schreibt:

    Danke, ich hatte auch gerade die Idee, die Rede nochmals auf den Blog zu stellen. Aber ich setze jetzt einen Link, denn hier ist alles gesagt.

  2. Eugenie Roth schreibt:

    Ich danke für dieses wertvolle Dokument! Vergelt’s Gott!

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