Herzlichen Glückwunsch – Mother Angelica wird 90!

Die Klarissin Mother Angelica, geboren 1923 als Rita Rizzo in den USA, ist die Begründerin des katholischen Fernsehnetzwerkes EWTN, das sich als ihre Initiative seit seinen Anfängen 1976 in einer Garage  zum weltweit größten entwickelte, und nach wie vor nur von Spenden existiert, um eine authentische und unabhängige katholische Stimme bleiben zu können. Es erreicht mittlerweile weltweit über 200 Millionen Haushalte.

Die unerschrockene, nonkonformistische und streitbare Pionierin Mother Angelica selbst war im Sender mit einer Liveshow präsent und wurde so durch ihre rustikalen, humorvollen Exegesen und Katechesen einem großen Publikum bekannt. 2001 mußte sie wegen zweier Schlaganfälle ihre öffentliche Arbeit aufgeben und legte die Leitung von EWTN in jüngere Hände. Sie lebt heute in einem Kloster in Alabama.

Der Sender hat heute neben der Zentrale in den USA mehrere Landesfilialen. Martin Rothweiler, Geschäftsführer von EWTN.de hier mit einem Portrait der Jubilarin.

Über clamormeus

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2 Antworten zu Herzlichen Glückwunsch – Mother Angelica wird 90!

  1. Clara Franz schreibt:

    Mehr solch herzhaft zupackende, dabei humor- und liebevolle, mit einem gesunden Selbstbewusstsein ausgestattete Menschen, die sich zu ihrem Katholischsein bekennen, das wär´s!
    Papst Franziskus hat zweifelsohne etwas von dieser Art.
    Nur, ich habe noch so meine Schwierigkeiten mit ihm, weil ich (noch) nicht genau weiß, wofür genau er steht.
    Bei Mother Angelica gab es in dieser Hinsicht keinerlei Zweifel.

    Ihr sei herzlicher Dank für ihr Engagement!
    Und einen Glückwünsch noch dazu!

    • clamormeus schreibt:

      Die praktischen Fähigkeiten würde ich noch anfügen wollen, aus einem Garagensender eine „Kathedrale“ zu machen, weil man erkennt, es muß sein, weil die offiziellen Stellen Verwirrung durch den Äther jagen, dieser Geist katholischer Freiheit, sich nicht um Konventionen zu scheren, aber die Gebote einzuhalten, wie es Chesterton sagte und lebte; und das Ding dann noch aus freiwilligen Spenden hochziehen und erhalten, dabei wahrscheinlich hundertmal vor dem Abgrund zu stehen, aber immer zu wissen: der Herr läßt mich scheitern, wenn es denn so kommt, das ist groß!
      Neben ihren weit wichtigeren konkreten Verdiensten im Apostolat ist diese Frau eine personifizierte „Ohrfeige“ für das allimentierte organisierte Nanny- Christentum (zeitlich!) postkonzilarer „westlicher“ Prägung. Darauf einen Extra -Toast!.

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