Um „Wiederholung des Kreuzesopfer“ ging es nie!

Wenn Jesus nicht stirbt, wie kann die Messe ein Opfer sein?
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Mit Rückbezug auf diesen Post von Frischer Wind , der sich mit  einer Katechese Karl Kardinal Lehmanns während des Eucharistischen Kongresses  in Köln auseinandersetzt, in der der Kardinal laut Kongreßhomepage gesagt hatte:
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>>So könne man heute nicht mehr sagen, dass es sich [in der Eucharistiefeier] um die unblutige Wiederholung des Kreuzesopfers Christi handle. Zugleich sei die Heilige Messe mehr als ein „bloßes Andenken“, eine „einfach nur rückwärtsgewandte Erinnerung“<<
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Die Bloggerin weist darauf hin, daß die Kirche ohnehin nie von einer „Wiederholung“ sprach, sondern von „Vergegenwärtigung“. Zum Thema fand ich kürzlich auf „The New Theological Movement“ von Father Ryan eine weitere dichte Darstellung dessen, um was eigentlich geht und um was nicht, hier das in dem Kontext wichtigste Zitat:
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>>Not two sacrifices, but only one sacrifice
The Mass is a sacramental sacrifice, not a physical and bloody sacrifice. Just as there are not two bodies of Christ (one in heaven and one in the sacrament), so too there cannot be two sacrifices (one on Calvary and one in the Mass).
No, precisely because the Eucharist is a sacrament and the sacrifice is a sacramental sacrifice, there is no multiplication of offerings or of deaths. Jesus died once and only once for all people, and this one death is made sacramentally present through the sacramental separation of the body and blood of Christ upon the altar.<<
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Also: von „Wiederholung“ gar keine Rede, von „bloßem Andenken“ ebenfalls nicht, denn:
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><Jesus present in the Blessed Sacrament is living, but his Presence is itself a sacrament of when he was dead<<
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So präzise und klar kann Theologie sein! Mit bester Empfehlung des ganzen Artikels  „If Jesus doesn’t die, how is the Mass a sacrifice?“ wie auch der Seite „The New Theological Movement“ überhaupt, die ich erst vor kurzem entdeckte!

Über clamormeus

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Eine Antwort zu Um „Wiederholung des Kreuzesopfer“ ging es nie!

  1. Clara Franz schreibt:

    Wenn in der Kirche nur noch „Mahl“ gefeiert und dieses bei der Kommunion nur noch eingenommen wird, kann ich schmackhafter und umfangreicher im nahe gelegenen Gasthaus Mahl halten.
    Sind sich die Herren Kardinäle, Theologen und sonstigen Neu-Deuter eigentlich im klaren, welchen Samen sie ausstreuen?
    Tun sie es gezielt und absichtlich?
    Soll kein Stein mehr auf dem alten bleiben? Soll das unterste zuoberst gekehrt werden?

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