Difference means Equality – kirchliche Gendervolte in Eichstätt

KAP teilt gestern in dieser Meldung mit: (hier klicken)

München, 03.07.2013 (KAP) Die bayerische Diözese Eichstätt hat eine „Arbeitsgruppe Geschlechtergerechtigkeit“ eingerichtet. Zur Leiterin der Gender-Mainstreaminggruppe ernannte Bischof Gregor Maria Hanke die Referentin für Frauenseelsorge im Ordinariat, Barbara Bagorski (58).
…Die deutschen Bischöfe hatten im Anschluss an einen Studientag bei ihrer diesjährigen Frühjahrsvollversammlung Maßnahmen zur Frauenförderung vereinbart.

Aber nun wird es ganz kurios, Gender-Mainstreaming in Kirche (Artikel fehlt bewußt!) geht nämlich etwas anders:

Zur Arbeitsgrundlage des neuen Gremiums zählt die Überzeugung, dass nach den biblischen Schöpfungstexten Mann und Frau bei gleicher Würde auch verschieden sind. Geschlechtergerechtigkeit meine in diesem Sinne, bei voller Anerkennung dieser Unterschiede Rollenzuschreibungen zu überwinden.

Alles klar? Wir sind zwar von Anfang an als Mann und Frau grundverschieden, aber das spielt dann wörtlich keine Rolle. Im Gegenteil: das Verhalten, welches ja Ausdruck und Folge -und nicht Ursache noch „Rollenspiel“- des Unterschieds ist, soll überwunden werden. Wir sind je anders, aber das muß ja keiner merken. Wieso kann man von „zuschreiben“ sprechen, wenn wir doch von Anfang verschieden geschaffen sind? Wer hätte es denn „zuschreiben“ können, wenn man sich schon auf biblische Schöpfungstexte beruft -doch wohl nur Gott selbst.
Man verneint einerseits die Grundannahme der widernatürlichen und antiwissenschaftlichen GM -Ideologie, daß Geschlechterunterschiede rein „kulturell“ seien, teilt aber anscheinend gleichzeitig deren Schlußfolgerungen, die geschlechtliche Identität als Mann oder Frau sei zu untergraben.

Es riecht verdächtig nach: wir machen zwar auch in der Kirche mit beim großen Neutralisieren aber natürlich auf biblischer Grundlage. Gendermainstreaming gottgewollt -oder einfach nur Orwellsche Exegese? Die Kirche hechelt weiter den staatlichen Irrwegen hinterher, die Schäfchen dürfen blöken und blechen. Das soll „Frauen in der Kirche fördern“? Ein paar Genderexpertinnen vielleicht schon.

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Männlich (ohne Disclaimer). In Kürze mehr (ohne Gewähr).
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