Katholische Fröhlichkeit bedeutet nicht Proseccolysmus!

Früher hieß es:

„A guate Kirta geht bis Irta, und bleibst nacha picka, dann halt bis Micka“ (Eine gute Kirchweih dauert bis Dienstag, und bleibst Du hängen, dann halt bis Mittwoch).

Um Feierexzesse von Dorf zu Stadt zum nächsten Dorf einzudämmen, wurde der Kirchweihtag vereinheitlicht, statt den seiner konkreten Kirche zu feiern, wie es sich gehört. So fängt es an. Moralismus und Abstrahierung.

Heute paßt höchstens „Katholische Fröhlichkeit bedeutet nicht Proseccolysmus“ oder so ähnlich. Ein bißchen Folklore noch, „Ein Haus voll Glorie schauet“ auf den Tafeln der Kirchen und „Gans“ auf denen der Kneipen. Ansonsten die Kirchweihdult, die sich in nichts von der zu Jacobi oder der im Mai unterscheidet, außer der Jahreszeit. Vereinzelte katholische Pflichtbiere zwischen vielen grundlosen Bieren ringsum, deren Trinker die Knödel zur Gans runterschwemmen und schon lang mehr kein Haus voll Glorie schauten, während wir es nicht mehr zu feiern wissen.

O tempora, o mores!

Salute, meine geliebte Kirche, wenn auch leicht dieser Stimmung zugeneigt.

My makeup is dry and it clags on my chin
Im drowning my sorrows in whisky and gin
The lion tamers whip doesnt’t crack anymore
The lions they wont fight and the tigers wont roar

Über clamormeus

Männlich (ohne Disclaimer). In Kürze mehr (ohne Gewähr).
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Tagesgedanken abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s