Freiheiten beschneiden schafft keine Freiheit – Kissler zur Marktwirtschaft

Lesenswerter „Konter“ von Alexander Kissler zum allgegenwärtigen Regulierungswahn gegen die Freiheit der Marktwirtschaft, der gerade auch im Lichte der katholischen Soziallehre sehr aktuell ist, der es sowohl um die faire Teilhabe der Allgemeinheit am Erwirtschafteten geht, und gleichzeitig die unternehmerische Freiheit, zu der auch die des Marktes gehört als Voraussetzung dafür anerkennt. Ihr Prinzip ist der Ausgleich und die Komplementarität beider Interessen, im Gegensatz zum „Finanzhaikapitalismus“ einerseits und zur sozialistischen und etatistischen Allregelungs- und Zwangsumverteilungswut.

Sehr aktuell, da auch in katholischen Kreisen der Ruf nach immer weiteren staatlichen Eingriffen lauter wird, jeder Unternehmer unter Generalverdacht gestellt und das Recht auf Eigentum immer weiter in Frage gestellt wird, verbunden mit weiteren antifreiheitlichen und sozialistischen Konnotationen samt Ruf nach dem totalen Nannystaat.

Hier ein Auszug:

Wie aber kommt die Moral in den Markt? Ganz ohne Moral soll zumindest der Nachbar ja nicht leben dürfen. Ganz einfach: Indem der Mensch all seine Freiheit, all seinen Mut aufbringt und selbst moralisch handelt. Sei es als Konsument, sei es als Unternehmer, sei es als Arbeiter. Wer die weitere Einschränkung der Märkte und eine weitere ethische Regulierung fordert, der traut sich wie den anderen kein moralisches Verhalten zu. So wird er aber beides verlieren: die Freiheit und die Moral. Nirgends wuchern mehr Korruption, Ausbeutung und Betrug als auf unfreien Märkten.

Den ganzen Text gibt’s hier,

Über clamormeus

Männlich (ohne Disclaimer). In Kürze mehr (ohne Gewähr).
Dieser Beitrag wurde unter Lesezeichen abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Freiheiten beschneiden schafft keine Freiheit – Kissler zur Marktwirtschaft

  1. Pipu schreibt:

    Kissler sollte Evangelii Gaudium lesen und schweigen und die berechtigte Kapitalismus- und Wirtschaftskritik des Pastes verstehen und dann das Gegenteil behaupten!

  2. Gerd schreibt:

    Man muss Kissler ja nicht mögen, aber mit seiner Kritik an den unfreien Märkten hat er so was von ins Schwarze getroffen. Ganz Osteuropa ächzt heute noch unter der Korruption aus den „glorreichen“ Zeiten des Kommunismus. Und die liegen ja bekannter Weise schon einige Zeit zurück.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s