Tauet Himmel, von oben, regnet den Gerechten

Der Introitus des 4. Advenstsonntags, nach dem die sogenannten Rorateämter der Adventszeit benannt sind, die traditionell vor Sonnenaufgang bei Kerzenlicht gefeiert werden, taucht im überlieferten Ritus bereits heute, am ersten Quatembertag der vierten Adventswoche in der Liturgie auf, also einem der drei strengeren Fastentage der Adventszeit, die ja ohnehin früher der Bußzeit zugerechnet wurde, was sich noch in der violetten Liturgiefarbe wie auch im Singen derselben gregorianischen Choralmesse wie der der Fastenzeit vor Ostern ausdrückt..

„Rorate caeli desuper“ ist meist noch in deutschen Adaptionen wie etwa „O Heiland, reiß die Himmel auf“ und vor allem „Tauet Himmel den Gerechten“ präsent.

Hier eine vermutlich etwas ältere Aufnahme, die ich anfangs etwas schwermütig empfand, die mir aber dann immer besser gefiel, weil sie noch so einen Raum schafft, der die Muße atmet, sehnsüchtig aber geduldig dem nahenden Wunder der Erlösung entgegenharren zu können.

Tauet Himmel, von oben,
ihr Wolken, regnet den Gerechten:
Es öffne sich die Erde
und sprosse den Heiland hervor.
(Jes 45,8)

Vollständige Übersetzung hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Rorate

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