Korrekt geregeltes Grauen

Der EU Kommissar für Menschenrechte fordert Bestrafung für die gezielte Abtreibung weiblicher Föten:

Selective abortions of female foetuses should be banned by law, Nils Muižnieks declares in his latest Human Rights Comment published today.

“Selective abortions of female foetuses are well known from China and India, but they are common in some parts of Europe, too,” writes the Commissioner for Human Rights.

“This deeply discriminatory practice springs from the disadvantaged status of women in society. It must be vigorously countered and banned in law.

An sich und in anderem Kontext sicher richtig. Aber:

Gegen das massenhafte Töten wehrloser heranwachsender Menschen im Mutterleib an sich ist anscheinend nichts einzuwenden, vor kurzem stimmte das EU-Parlament mit knapper Mehrheit gegen eine Gesetzvorlage, die dieses Verbrechen, dem  allein in Deutschland 100 000 Kinder jährlich zum Opfer fallen, in den Rang eines Menschenrechts gestellt hätte. Zudem hätte jeder Mediziner, jede Krankenschwester sich nicht mehr aus Gewissensgründen einer Mitwirkung bei einer Abtreibung verweigern dürfen, ohne den Job zu verlieren.

Ich habe ein Bild eines Lagers vor Augen, in dem sich viele gefangene Menschen befinden, zur Hälfte in Rosa, zur Hälfte in Blau gekleidet. Bewaffnete, die nun gezielt einige der rosafarbenen darin erschießen, sollen bestraft werden. Diejenigen, die aber mit einer MP ziellos auf die Menge halten, tun dagegen Dienst an einem Menschenrecht, und wenn sie sich verweigern, werden sie bestraft.

Nicht die Tötung soll strafbar sein, sondern das Motiv der Selektion: Straffrei, ein sich entwickelndes Mädchen zu töten, wenn jemand ein Kind als solches loswerden will, oder wenn es nach PDI möglicherweise behindert sein könnte; wenn man aber ein Mädchen als solches loswerden will, muß das bestraft werden.

Wie krank, wie irre, wie pervers, ist diese Ordnung des Wahnsinns? Was sind das für Menschen, die sie installieren wollen, die fähig sind, überhaupt so zu denken?

Und: Jede Abtreibung wendet sich gezielt gegen ein Geschlecht: entweder gegen das männliche oder das weibliche.

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14 Antworten zu Korrekt geregeltes Grauen

  1. Gerd schreibt:

    >>Was sind das für Menschen, die sie installieren wollen, die fähig sind, überhaupt so zu denken?<<

    Menschen wie du und ich. Was glaubst du, wie viel Kopfschütteln ich geerntet habe, als ich für jeden 28.Dezember, im Pfarrgemeinderat eine Gebetsstunde für Mütter in Notlagen und das ungeborene Leben angeregt hatte? Ganze drei Gläubige incl. Pfarrer waren anwesend. Wir sind eine Gemeinde von 3000 Gläubigen. Was die restlichen 2997 über Abtreibung denken erschließt sich mir nicht, allerdings ist es wohl kein Thema über das man mit Gott sprechen müsste. Logisch, dass die Verwirrung in unserer Gesellschaft so weit fortgeschritten ist.

  2. F. M. schreibt:

    Ein passendes Beispiel, wie weit sich der Glaube der Kirche schon von der Wirklichkeit der Menschen entfernt hat. Die Kirche ist seit ein paar Jahrhunderten auf dem selben Felck verharrt, während die Menscheit einfach weiter gezogen ist und sich kaum noch um die Vorschriften der Kirche kümmert.
    Das kann man jetzt in Gebetsstunden am 28. Dezember jeden Jahres beklagen; oder ändern, indem man den Frauen die Gründe für Schwangerschaftsabbrüche nimmt.
    Es ist eine alte Weisheit, dass man nicht die Symptome bekämpfen soll, sondern die Krankheit.
    Und ich kann nur hoffen, dass die katholische Kirche unter Papst Franziskus einen derartigen Tritt bekommt, dass sie endlich in die Puschen kommt und das Übel wirklich an der Wurzel bekämpft.
    Aber ich fürchte, dass sie dies nicht schafft, weil sie es nicht schaffen will, Sie müsste dazu viel zu viel von der lieb gewonnenen Doktrin aufgeben und das kann sie einfach nicht. Sogar als die Gefahr bestand, dass die katholische Kirche den halben Laden einfach an die Protestanten verliert, konnte man sich nicht überwinden etwas zu Wege zu bringen, ausser dem ewigen NEIN!

    • clamormeus schreibt:

      Ich dachte eigentlich, einen Beitrag über die massenhafte Tötung ungeborener, wehrloser Kinder und über die Perversion, diese einerseits als Selbstverständlichkeit oder gar als Recht zu konstruieren, die ein „will kein Kind“ als gesetzliche Legitimation als ausreichend betrachtet, aber ein „will kein Mädchen“ unter Strafe stellen will, geschrieben zu haben,

      Was das mit kirchlichen Glaubenssätzen zu tun hat, erschließt sich mir nicht, die lehnen nämlich beides ab. Ich wüße nicht, was an diesem NEIN falsch wäre, unabhängig davon, wieviele Leute das anders sehen?
      (und auch unabhängig davon, daß selbstverständlich Schwangeren und auch Müttern in einer Notlage geholfen werden muß, das aber nicht nur von der Kirche, sondern von allen)

      Papst Franziskus bezeichnete i. Ü. jüngst Abtreibung als schlimmen Ausdruck der Wegwerfmentalität und gab dem March For Life in Washington DC seinen apostolischen Segen.
      Desweiteren: immer mehr Naturwissenschaftler sind seit etlichen Jahren zur Einsicht gelangt, daß das menschliche Leben eben mit der Empfängnis beginnt, nicht erst mit der Geburt, auch insofern ist jede Abtreibung die bewußte Tötung eines Menschen.

      Und noch abschließend: OT – Diskussionen sind hier relativ chancenlos.

  3. Clara Franz schreibt:

    Abtreibung wird zum „Menschenrecht“.
    Jeder Käfer ist schützenswerter als ein sich gerade entwickelnder Mensch.
    Gab es denn nicht 2011 eine heillose Aufregung um den Juchtenkäfer bei „Stuttgart 21“ ? Abtreibung dagegen ist weiterhin kein nennenswertes Problem.
    Allerdings, jetzt wo man merkt, dass sie in einigen Regionen einseitig auf Kosten des weiblichen Geschlechts geht, ist das plötzlich nicht mehr hinnehmbar.
    Um werdende Jungs ist es auch weiterhin nicht schade!
    Selektives Denken anno 2014!
    Kaltschnäuzig, gnadenlos und total verkommen!

  4. F. M. schreibt:

    Ich dachte eigentlich, einen Beitrag über die massenhafte Tötung ungeborener, wehrloser Kinder …

    Haben Sie auch, das habe ich schon richtig verstanden. Ich habe mit einem Lösungsvorschlag geantwortet und zwar genau hier: “ …dass sie endlich in die Puschen kommt und das Übel wirklich an der Wurzel bekämpft.“
    Was nichts anderes heisst, als dass Gejammer und Gebete und seien sie noch so inbrünstig oder zornig, nichts nützen, wenn das Ziel niedrigere Zahlen bei Schwangerschaftsabbrüchen sind.
    (Wenn das Ziel ist, allen anderen zu zeigen, wie fromm und was für ein besonders guter Katholik Sie sind, ist das damit ok, das hat geklappt)
    Wirklich die Zahlen klein zu kriegen kann aber nur, wer den Frauen die Gründe für die Abbrüche nehmen kann.
    Und darauf folgte meine Befürchtung, dass das die katholische Hierarchie es nicht schaffen oder auch nur wirklich wollen und versuchen wird, weil sie dazu viel zu viel im eigenen Laden ändern müsste.
    Das Analogon, das ich als Beispiel aufführte, war die Reformation. Die konnte damals auch nicht aufgehalten werden, weil dazu viel zu viele heilige, römisch-katholische Kühe geschlachtet werden mussten. Das hat dann Herr Luther übernommen und den Katholiken gleichzeitig den halben Laden mit abgenommen.
    So wie die Zahlen der Umfrage, die der Papst auf den Weg gebracht hat, sich jetzt darstellen, scheint die zweite Hälfte auch auf dem Weg aus der Kirche hinaus zu sein oder schon weg zu sein. Bin gespannt, ob die jemand aufhalten will. Oder ,wenn sie dann draussen sind, zurückholen will. Ist schwer, bei den Protestanten hat es ja, bis jetzt, auch nicht funktioniert.

    PS: das hier: Was das mit kirchlichen Glaubenssätzen zu tun hat, erschließt sich mir nicht, ist einer Schwangeren in einer Notlage, ganz gleich welcher, schnurzpiepegal. Dafür hat die katholische Kirche seit vielen Jahren gesorgt, in denen sie an den Menschen vorbei geredet hat.

    • clamormeus schreibt:

      Das Abtreibungsverbot ist weit älter als es das kirchliche Recht überhaupt gibt, (Beispiel: Eid des Hippokrates)

      Der Staat, der den $218 lockerte, bekam das Placet vom BvfG unter der Auflage, die Abtreibungszahlen dürften nicht signifikant steigen. Das scherte, nachdem man sich dran gewöhnt hatte, kaum einen Politiker, bis heute nicht. Gesetze haben eben normativen Charakter, der wiederum Gewohnheiten zeitigt.

      Wenn Sie der Kirche vorwerfen, sie dringe nicht zu den Leuten durch, kann ich nur insoweit zustimmen, daß ihre Stimme hierzulande viel zu schwach, oft duckmäuserisch ist bei diesem Thema, ganz anders als in den USA. (wie wirksam ihre Verkündung ist, ist nicht Thema dieses Threads, überhaupt war die Kirche nicht Thema meines Posts)

      Und der Staat tut eigentlich gar nichts, um die Abtreibungszahlen zu verringern, bezuschußt stattdesssen Beratungsstellen, die die Tötung als ganz legitime Option darstellen und finanziert ggf. Abtreibungen noch mit.

      Ja, geholfen werden muß Frauen, die in einer Notllage sind, sicher auch noch mehr von der Kirche, aber eigentlich von allen, und wenn es denn, abgesehen von einer medizischen Indikation, trotz aller finanziellen Hilfen gar nicht geht, es warten hier zehntausende Paare auf ein Adoptionskind.

      Und oft besteht die Notlage darin, daß eine Frau vom Kindsvater und/oder ihrer Famile unter Druck gesetzt wird und auch das, was eine Jutta von Dithfurt einst in einer Talkshow raustönte: „Ein paar Abtreibungen sind mir ein erfülltes Sexualleben wert“ ist zwar sicher nicht die Regel, aber auch kein Einzelfall. Ja, der Bauch einer Frau gehört ihr, aber ein darin wachsendes Kind steht nicht zu ihrer Disposition über Leben und Tod.

      Die Tötung eines Kindes löst keine einzige Notlage einer Frau, mag man das Post Abortion Syndrom politisch korrekt noch so wegleugnen.

  5. Gerd schreibt:

    >>” …dass sie endlich in die Puschen kommt und das Übel wirklich an der Wurzel bekämpft.”<<

    Es ist schön, dass sie die Abtreibung als ein Übel bezeichnen. Da stehen sie allerdings im konkreten Widerspruch zur französischen Frauenministerin Najat Vallaud-Belkacem, die Abtreibungen als ein "absolutes Recht" bezeichnet. So hat denn folgerichtig, die französischen Nationalversammlung am 21.1.2014 beschlossen die Gesetzgebung für Abtreibungen in diesem Sinne zu "reformieren"! Jede Frau hat also in Frankreich das Recht ihr Kind vor der Geburt zu töten. Ausnahmen soll es nicht geben.
    Und ja, da gebe ich Clamormeus recht: Diskussionen sind hier und dort überflüssig. Fakten zu benennen ist da schon hilfreicher. Beten sowieso. Immerhin haben wir die Zusage, dass "wer bittet auch empfängt!" Von @ F.M. "beklagen" hat Jesus allerdings nix gesagt.

  6. Gerd schreibt:

    „Im heutigen Sinne bezeichnet Recht meist ein System von Regeln mit allgemeinem Geltungsanspruch, das von gesetzgebenden Institutionen oder satzungsgebenden Körperschaften geschaffen (Rechtsetzung) und nötigenfalls von Organen der Rechtspflege durchgesetzt wird (objektives Recht). Im Gegensatz zu Moral und Sitte sieht das so verstandene Recht – vor allem das Strafrecht – staatliche Sanktionen für den Fall vor, dass Verhaltensregeln nicht eingehalten werden.“

    Das hab ich bei Wiki geklaut. Auf Frankreich übertragen bedeutet das: Wenn sich jemand einer Abtreibung widersetzt, können Organe der Rechtspflege dieselbe durchsetzen. Wie auch immer. Dann ist der Weg zur Zwangsabtreibung nicht mehr weit. Eigentlich unterscheidet Frankreich nix mehr von Indien oder China. Lollig wird’s dann, wenn die Franzosen in Fernost irgendwelche europäischen Wertmaßstäbe anmahnen.

  7. F. M. schreibt:

    So schwer zu verstehen?

    Es ist schön, dass sie die Abtreibung als ein Übel bezeichnen. Da stehen sie allerdings im konkreten Widerspruch zur französischen Frauenministerin Najat Vallaud-Belkacem, die Abtreibungen als ein „absolutes Recht“

    Extra für Sie ein neues Analogon:

    Etwas kann durchaus von Übel und tunlichst zu vermeiden sein, aber tortzdem ein Recht darstellen, das jedem zusteht. Wenn ich jemand umbringe, so ist das durchaus von Übel, trotzdem kann ich das Recht dazu haben, in bestimmten Fällen (z. B. im äussersten Extremfall dargelegt und erlaubt auch im § 2266 des Katechismus der katholischen Kirche; CAVE!).
    Und schon haben Sie den Fall, der in den Strafgesetzbüchern aller Länder auftaucht, dass ein Übel auch ein Recht sein kann. Notwehr!
    Allerdings würde ich nicht darauf plädieren, dass ein Schwangerschaftsabbruch unbedingt als Notwehr zum Recht der Schwangeren wird, auch wenn manche Verfechter von anderen Lösungen als der derzeit in Deutschland gültigen, dafür plädieren.
    Viel mehr ist der deutsche Lösungsweg wohl auf dem Personenstandsrecht begründet, das, in diesem Fall, möglicherweise jüdische Wurzeln haben könnte.
    Es wird von Gläubigen argumentiert, dass ein Mensch immer dann entsteht, wenn eine Ei- und eine Samenzelle verschmelzen. Das ist biologisch richtig, juristisch und religiös aber nicht. Für die Religion fehlt da noch das wichtigste, was den Menschen vom Tier unterscheidet: die Seele. Und da hat die römisch-katholische Kirche nach langem hin und her entschieden (nachzulesen unter anderem beim Aquinaten und weil man es einfach nicht besser wissen kann), dass die Seele in dem Moment erscheint, in dem die Befruchtung vollendet ist. Das ist nicht beweisbar, wie alles was mit Seele und Glauben zusammenhängt, aber es ist per ordre de mufti so entschieden worden und für Katholiken gilt das; Roma locuta, causa finita!

    Für andere Menschen muss das katholische Dogma aber durchaus nicht gelten. Für die Juden war lange Zeit und für manche gilt das noch heute, der Zeitpunkt der Geburt, der Augenblick der Menschwerdung, des entstehens einer neuen Person und unsere Juristen haben sich im positiven, gesetzten Recht, auf die zwölf Wochen Frist geeinigt.

    Deswegen ist die Frage, wann entsteht der Mensch (im religiösen Sinne, also MIT Seele) eine reine Glaubensfrage.
    Und die französische Frauenministerin gibt damit nur ihren Glaubens- bzw. Juristenstandpunkt wieder. So wie die Kirche für ihre Gläubigen ihren Standpunkt wiedergibt und festlegt, da die Gesetzgebung in der katholischen Kirche ein klein wenig anders funktioniert, denn in der République française.

    Das alles ist aber nur ein Nebenkriegsschauplatz. Der eigentliche Kampf um die Bäuche der Frauen muss ganz woanders ansetzen als im Strafrecht.
    Selbst für den Fall, dass ein Schwangerschaftsabbruch völlig frei und ohne jusristische und gesellschaftliche Sanktionen durchgeführt werden könnte (DER Albtraum aller guten Katholiken, die ja immer so sehr auf irdische und Höllenstrafen bauen) wird sich KEINE EINZIGE FRAU für einen Abbruch entscheiden, wenn sie keinen (für SIE!!!) triftigen Grund dafür hat.
    Eine Probe aufs Exempel, wie katastrophal sich der Wunschtraum aller guten Katholiken vom absoluten, strafbewehrten und strengstens kontrollieren Abtreibungsverbot, auswirken kann, finden Sie, unter anderem, auf Wikipedia unter dem Stichwort Dekret 770. Aber ich warne Sie, das könnte Ihre Einstellung zu Strafe und Vergeltung dauerhaft beschädigen; zumindest was Abbrüche angeht.

    PS: Eine interssante Information zum Thema jüdischer Glaube zur Person habe ich von meiner Grossmutter bekommen, Die stammte aus dem südmährischen Raum (die Gegend um Brünn/Brno), der damals Teil der strikt katholischen Habsburgermonarchie war. Das heisst, die Gesetze, auch die zu Schwangerschaftsabbrüchen natürlich, wurden praktisch vom hohen katholischen Klerus und dem Katechismus gemacht. Deswegen gingen sehr viele Frauen, vor allem in den grossen Städten, viel lieber zu jüdischen Frauenärzten, als zu österreichischen. Bei jüdischen Frauenärzten wussten sie, dass diese im äussersten Notfall nicht sie UND das Kind sterben lassen würden, sondern möglichst versuchen würden das Leben der Frau zu retten, auch wenn dafür ein, natürlich illegaler, Schwangerschaftsabbruch gemacht werden musste. Die hohe Obrigkeit unternahm gegen diese Ärzte, trotz Kenntnis der Sachlage, wohl deshalb relativ wenig, weil man im Notfall selbst auf deren Kunst angewiesen war und weil vielleicht das katholische Gewissen doch nicht so streng ausgebildet war, wie es sich der kinderlose Klerus wünschte.

  8. Gerd schreibt:

    Hab ich in unzähligen „Diskussionen“ des öfteren gehört. Überzeugt mich nicht, da wie sie richtig sagen auf Nebenschauplätzen gestritten wird. Hätte ihnen diese Erklärung ersparen können, wenn ich sie drauf hingewiesen hätte. Mein Fehler.,

  9. F. M. schreibt:

    Ja, Sie haben Recht. Der Hauptkriegsschauplatz ist immer noch die Strafe, Strafe, Strafe … Leider. Deswegen sinken ja nur bei uns die Zahlen der Schwangerschaftsabbrüche kontinuierlich. Vale.

    • clamormeus schreibt:

      Nö, @FM! Bei uns steigen die Kindstötungen auch deshalb, weil sie eben nicht mehr vom Gesetzgeber unter Strafandrohung stehen. Rechtsnormen, die hier dem Staat unterstehen, nicht der Kirche, orientieren, das ist so.

      Zu Ihren anderen Anmerkungen bald mehr.

    • Gerd schreibt:

      >>Aber ich warne Sie, das könnte Ihre Einstellung zu Strafe und Vergeltung dauerhaft beschädigen; zumindest was Abbrüche angeht.<<

      Netter Versuch. Aber auch da wurde ich schon mit "konfrontiert". Meine Haltung zur Rechtsprechung auch im Zusammenhang mit der Abtreibung hat das eher bestärkt.

  10. Gerd schreibt:

    >>Und die französische Frauenministerin gibt damit nur ihren Glaubens- bzw. Juristenstandpunkt wieder.<<

    Genau wie ein Nicolae Ceaușescu das getan hat. Womit ich natürlich nicht die Frauenministerin mit einem Diktator auf eine Stufe stellen will. Aber das verstehen sie sicher.

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