Papa on the Rolling Stone…

Der Anlaß ist bekannt, soll man dazu irgendwas sagen?  Papst Franziskus verfolge eine Agenda der Veränderungen, die keineswegs nur Stilfrage ist, heißt es in der Story. Eine Änderung des Stils bedeute in der Katholischen Kirche zwangsläüfig fundamentale Veränderung.  (Diese Aussage immerhin, kann man nicht so einfach belächeln). Wenn aber schon dem päpstlichen Pressesprecher dazu nichts weiteres dazu einfällt als „zu oberflächlich“ eigentlich besser nicht. Sonst müßte man dazu gleich auch noch was mitsagen, na das wär ja blöd.

Aber ein Blödel sei der Blogger, hilflos und gut. Ganz subjektiv berichte er.

Täte ich das das, würde ich jetzt breittreten, daß „Soul“ oder „Philliesound“ oder wie man das nennt, in jungen Jahren nicht „mein Ding“ war, daß ich aber mal in eben diesen Jahren auf der Straße, unterwegs mit einem Freund, vier in Maßanzügen gewandete schwarze GIs traf, man sich spontan gegenseitig sympathisch war, und die viere erzählten dann, daß sie zum Spaß eine a cappella Combo betrieben, ihre Kraft von Jesus komme, und uns dann einige Kostproben schenkten, Gospels und Soulcover,  darunter auch unten folgendes, und diese Jungs hatten Stimmen und eine Freude am Singen, traumhaft, himmlisch, engelartig,  da tat sich eine Welt auf. Gospels und Soul sind mir deswegen nicht lieber geworden, aber ich habe verstanden, was und warum anderen daran lieb ist, großes Wort: ich habe etwas verstanden.

Tja, täte ich das. Mach ich aber nicht.

Ich hab jetzt sportlich unfair gesehen extra eine musikalisch -auch relativ- schwache Version gewählt, aber daß die Jungs, die sich  The Temptations nennen (wen oder was sie meinen, zu was versuchen zu können, erschließt sich mir nicht)  in rosa auf einem Schachbrett agieren, hatte nun anlaßgemäß wieder einen gewissen Reiz.

Ich quatsche zuviel, eine höchstgeschätzte Bloggerin hätte einfach „Lied des Tages“ getitelt.

Über clamormeus

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2 Antworten zu Papa on the Rolling Stone…

  1. Clara Franz schreibt:

    Papst Franziskus ist auf dem besten (?) Wege, ein Star zu werden.
    Ob dies ihm und seinem Amt zum Guten gereicht, wage ich nicht zu entscheiden.
    Und wie lange das andauert, auch nicht!
    Als Titelbild dreier Magazine, dann die Fassade eines römischen Hauses zierend,
    inzwischen jedoch überstrichen – über mangelnde Aufmerksamkeit bildlicher Art kann sich unser Pontifex nicht beklagen.
    Wenn ich allerdings an das Bild denke, dass die „Titanic“ einstens von Papst Benedikt veröffentlichte …!

  2. Gerd schreibt:

    Satan versucht natürlich, auch den Papst für seine Zwecke zu missbrauchen. Denken wir an Petrus. Erst schmeicheln: „Wenn auch alle an dir zweifeln, ich nicht!“ Etwas später krähte der Hahn.

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