Sonntag Sexagesima

In der Mitte der Vorfastenzeit, dem Sonntag Sexagesima, gedenkt die Liturgie dem Völkerapostel Paulus, würdigt sein Leiden, seine Opfer, sein Martyrium, und erfreut sich seines Triumphes in Gottes Gnade. Und wir müssen in Geduld entschieden die Pfade des Herrn gehen, um die Gnade, die uns im heiligen Meßopfer zuteil wird, zu unserer Erneuerung fruchtbar zu machen, heißt es im Geleit des Meßbuchs. Gloria und Alleluja sind verstummt, das Ite missa est wird ersetzt durch das Benedicamus Domino.

Die Sendung der Kirche in die Welt tritt zurück, Einkehr, Vorbereitung auf die bald beginnende Zeit der Umkehr, Buße und Opfer in den Vordergrund, sowie die Vergewisserung des Tauf- und Firmversprechens, die Prüfung, ob unser Glaube nicht auf Sand oder Dornen gebaut ist, wie es das heutige Evangelium fordert.

„Wach auf, was schläfst du Herr? Wach auf, verstoß uns nicht auf ewig! Was wendest Du Dein Antlitz ab, vergissest unsere Not? Es klebt am Boden unser Leib. Wach auf, o Herr, hilf uns, o Herr hilf uns, erlöse uns!“ fleht der Introitus.

Über clamormeus

Männlich (ohne Disclaimer). In Kürze mehr (ohne Gewähr).
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s