Falsche Barmherzigkeit ist grausam

Unter dem Titel „Barmherzigkeit“ hat Pater Engelbert Recktenwald auf „Portal zur katholischen Geisteswelt“ einen kurzen prägnanten Eintrag eingestellt. Hier sein treffendes Résumé:

Nach einem Bonmot Chestertons besteht die Sünde gegen den Heiligen Geist darin, nicht mehr nach der Sündenvergebung zu streben. Im nachkonziliaren Frühling ist dieses Streben unnötig geworden, weil eine vorgeblich bedingungslose Heilszusage Gottes auch eine bedingungslose Vergebung impliziert. An die Stelle der persönlichen Begegnung mit Gottes Erbarmen ist ein Heilsautomatismus getreten, der das Ringen um Bekehrung überflüssig macht. Die Verkündigung einer solchen Heilszusage ist nichts anderes als eine elegante Weise, den Sünder von Gottes Barmherzigkeit abzuschneiden. Sie ist nicht barmherzig, sondern grausam.

(Quelle und ganzer Artikel hier, zum 11. März scrollen, dort auch der Link zum ersten Teil)

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