Himmelfahrt Mariens

Im Missale von 1962 lautet die Formel, die der Priester bei Spendung der Kommunion spricht übersetzt:

„Der Leib unseres Herrn Jesus Christus bewahre deine Seele zum ewigen Leben. Amen.!“

(keine Ahnung, was nan sich dabei gedacht hat bei der 1969er Liturgieänderung, das auf „Der Leib Christi“ zu verkürzen und das „Amen“ dem Empfangenden abzuverlangen.)

Die alte Formel drückt aus: bis zum jüngsten Tage, an dem du einen neuen Leib erhältst. möge Christus deine Seele nach deinem irdischen Tod bewahren.

Das heutige Fest hebt also die Stellung Mariens heraus: sie ist die einzige Menschliche, die jetzt schon leiblich im Angesicht Gottes weilt.

Heilige Maria. mystische Rose, bitte für uns!

Gesegnetes Hochfest allerseits!

 

 

Über clamormeus

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4 Antworten zu Himmelfahrt Mariens

  1. Tarquinius schreibt:

    Trotzdem sage ich hierzu mal, ganz unabverlangt … Amen!

    • Andreas schreibt:

      „Sollst nicht „Amen“ sagen!“

      (unüberhörbarer Imperativ eines sedisvakantistischen Zelebranten in einer sedesvakantistischen Kapelle angesichts eines recht ahnungslosen und nachkonziliar geprägten Kommunikanten) … ;-)

      Frohes Hochfest in die Runde!

  2. Jorge schreibt:

    Zitat:
    (keine Ahnung, was nan sich dabei gedacht hat bei der 1969er Liturgieänderung, das auf “Der Leib Christi” zu verkürzen und das “Amen” dem Empfangenden abzuverlangen.)
    Zitat Ende.

    Ist doch klar. Der erneuerte Ritus legt mehr Wert auf das Bekenntnis der Realpräsenz im hl. Brot. Der alte Ritus zielte stärker auf Heilsgewissheit.

    • clamormeus schreibt:

      Wie jetzt? Ich sollte also bei jeder Messe erneut bestätigen müssen, daß ich die Wandlung für real halte? Das kann’s doch doch wohl nicht sein. (Und wenn, hätt ich’s im Credo erledigt)

      Und die Formel in der „alten Messe“ bringt – nicht brachte!- eben genau die gut katholische Heilsungewißheit zum Ausdruck, die weiß, daß Heil oder nicht, Gottes Urteil über jeden Einzelnen sein wird und die Bewußtheit, daß die Kommunion ein gestiftetes Gnadenmittel ist.

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